Highland Park 21 Jahre 1998/2020

Highland Park 21 Jahre 1998/2020

Exklusive Verkostungsnotizen und Fassdetails

Geschichte und Herkunft der Highland Park Brennerei

Highland Park zählt nicht nur zu den nördlichsten Brennereien Schottlands, sondern auch zu den ältesten Destillerien des Landes. Laut den Betreibern wurde die Brennerei bereits im Jahr 1798 gegründet. Historiker sehen diese Angaben jedoch kritisch, da im 18. Jahrhundert auf Orkney zahlreiche Whiskybrennereien illegal betrieben wurden. Es gibt viele Legenden über den Umfang der Schwarzbrennerei auf Orkney – so soll etwa der Bürgermeister von Kirkwall, der Hauptstadt der Inselgruppe, ein bedeutender Schmuggler gewesen sein.

Die erste offizielle Brennlizenz erhielt Highland Park im Jahr 1826. Zu dieser Zeit überwachte Robert Borwick die Produktion, und seine Familie leitete die Geschicke der Brennerei bis ins Jahr 1895. Dann übernahm James Grant, der Besitzer der berühmten Glenlivet-Destillerie, das Unternehmen. Grant investierte in die Erweiterung der Anlage und erhöhte die Kapazität durch zusätzliche Brennblasen. Unter seiner Leitung florierte die Produktion, bis Highland Park 1937 von den Highland Distillers übernommen wurde. Im Jahr 1979 setzte das Unternehmen gezielt auf die Vermarktung des eigenen Single Malts, was sich als kluger Schritt erwies und den Absatz nachhaltig steigerte.

Mit der Eröffnung eines Besucherzentrums im Jahr 1986 reagierte Highland Park auf die wachsende Nachfrage und das steigende Interesse von Whisky-Liebhabern. Nach dem Erwerb der Highland Distillers durch die Edrington Group und William Grant & Sons im Jahr 1999 wurden über zwei Millionen Pfund in die Modernisierung der Brennerei und des Besucherzentrums investiert. Seither hat sich Highland Park ständig weiterentwickelt und sein Sortiment um innovative Abfüllungen wie die Valhalla-Reihe und die Ambassador’s Cask-Reihe erweitert.

Fasszusammensetzung

Für das zweite Batch des 21-jährigen Highland Park aus den Jahren 1998/2020 setzten die Whiskymacher auf eine spannende Kombination von Fässern. Insgesamt kamen neun erstbefüllte Sherryfässer aus europäischer Weißeiche, acht erstbefüllte Bourbon Hogsheads sowie neun wiederbefüllte Hogsheads zum Einsatz. Diese Auswahl sorgt für eine vielschichtige und ausgewogene Aromatik.

Tastingnotes:

Aroma: Im Glas entfaltet sich ein angenehmes, leichtes Bouquet. Tropische Früchte wie Ananas und Mango stehen im Vordergrund, begleitet von einer frischen sowie getrockneten Fruchtnote – besonders Birnen sind erkennbar. Abgerundet wird das Aroma durch feine Vanille und eine elegante Eichennote, die dem Whisky zusätzliche Tiefe verleiht.

Geschmack: Am Gaumen präsentiert sich der Highland Park 21 Jahre wunderbar ausbalanciert. Fruchtige und nussige Noten verbinden sich mit der Süße von Sirup, einem Hauch Ingwer und dezentem Rauch. Die Komposition ist vielschichtig und harmonisch, sodass jeder Schluck ein neues Geschmackserlebnis bietet.

Abgang: Der Abgang ist mittellang, bleibt dabei fruchtig und trägt eine leichte, angenehme Rauchigkeit mit sich. Die Komplexität des Whiskys hält auch im Nachhall an und lädt zum weiteren Genießen ein.

Fazit

Der Highland Park 21 Jahre 1998/2020 überzeugt durch seine sorgfältige Fassauswahl und die daraus resultierende Tiefe in Aroma und Geschmack. Die perfekte Balance aus Fruchtigkeit, Süße, Nussigkeit und Rauchigkeit macht ihn zu einem besonderen Genuss für Kenner und Liebhaber schottischer Single Malts.

Die Fakten:

  • Herkunft – Schottland / Orkney
  • Stil – Single Malt Whisky
  • Destille – Highland Park
  • Reifungszeit – 21 Jahre
  • Alkohol – 46%

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